
Warum Frau Essigbaum?
Auf unserer Parzelle steht ein echter Essigbaum – mein Lieblingsplatz im Sommer. Dort sitze ich mit einem Strang Garn und den Nadeln in der Hand, während sich im Schatten die nächste Idee zusammenstrickt. Als ich einen Namen für meinen YouTube-Kanal gesucht habe, gab es eigentlich nie eine andere Option. Frau Essigbaum – das bin einfach ich, unter meinem Baum. Und natürlich musste dieser Name dann auch in meinen Shop einziehen.


Wie alles begann
Mit vier Jahren hat mir meine Tante das Häkeln beigebracht – meine erste Reihe war eine endlose Luftmaschenkette aus einem ganzen Kilo Wolle. Mit sieben kam das Stricken dazu. Es folgten Barbie-Kleidchen, in den 80ern meine ersten eigenen Pullover, und als meine Kinder klein waren, unzählige Paar Socken. Vor rund zwei Jahren stand ich dann auf einem Wollfestival vor handgefärbter Wolle – und war sofort verloren. Ich musste einfach selbst färben.
Vom Testen zum eigenen Design
Lange war ich Teststrickerin für andere Designer:innen, bis aus meinem Lille Snödroppe Scarf mein erstes eigenes Muster wurde – daraus wuchs die ganze Snödroppe-Reihe, später die Vinge-Familie. Auf YouTube habe ich das alles von Anfang an begleitet: erst als klassischer Strickpodcast, heute als Vlog über die Prozesse hinter den Designs. Anfang 2026 stapelte sich dann mehr handgefärbte Wolle, als ich selbst verstricken konnte – und die Idee zu Frau Essigbaum und meinem eigenen Shop war geboren.
